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Der Hammer von Texas
Im Juni 1934 wurde im Kimball County in Texas ein
seltsames Artefakt gefunden, welches heute im "Creation Evidence Museum"
in Glen Rose, Texas zu besichtigen ist. Der sogenannte "Hammer von
Texas" gehört seit einigen Jahrzehnten zu den wohl skurrilsten Funden
der Erdgeschichte.
Die
Familie von Emma Hahn, die ihn im Juni 1934 in London, Texas (Kimball
County), bei einer Wanderung zum Llano Uplift fand, feilte am Hammerkopf
um zu überprüfen, ob dieser wirklich aus Metall besteht. Die Stelle
rostet bis heute nicht ...
Zum Zeitpunkt seiner Entdeckung war der Gegenstand komplett von
Kalkstein eingeschlossen. Daraus wurde gefolgert, dass der "Hammer" vor
der Entstehung des Steinmaterials entstanden ist, zumindest aber das
gleiche Alter aufweisen müsste. Dieses Alter wird von Geologen auf 140
Millionen Jahre geschätzt. Eine urzeitliche Epoche, wo nach gängiger
Auffassung noch kein menschliches Leben existierte. Der Kopf des Hammers
ist ca. 15 cm lang, sein Durchmesser beträgt etwa 3 cm.
Eine Analyse durch das Metallurgische Institut "Batelle Memorial
Laboratory" in Ohio, USA, brachte 1989 ein verwirrendes Ergebnis : Der
metallische Oberteil des Fundstückes ist aus 96,6 % Eisen, 2,6 % Chlor
und 0,74 % Schwefel zusammengesetzt. Danach bestünde das Material fast
zur Gänze aus reinem Eisen und korrodiert (rostet) nicht.
Es wurden keine eingeschlossenen Blasen etc. gefunden. Die Qualität des
Eisens soll auch nach heutigen Maßstäben beeindruckend bis rätselhaft
sein, da weitere Beimengungen (wie z.B. bei der heutigen
Stahlherstellung benutztes Kupfer, Titan, Mangan, Kobald, Nickel,
Wolfram, Vanadium oder Molybdän) oder Verunreinigungen nicht
nachgewiesen werden konnten und der Chloranteil ungewöhnlich hoch ist.
Erstaunlich ist auch, dass im Hammerkopf keine Spuren von Kohlenstoff
gefunden wurden, da Eisenerz aus irdischen Lagerstätten wohl immer mit
Kohlenstoff (und diversen anderen Elementen) verunreinigt ist.
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